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Wussten Sie schon?

Eine Welt ohne Bienen

Sterben die Bienen, stirbt auch der Mensch! Solche Sätze hört man häufig, wenn es um das Insektensterben und die Probleme mit Monokulturen und Spritzmitteln in der Landwirtschaft geht. Ist das alles wirklich so dramatisch wie es sich anhört?


Fakt ist, etwa 80% aller Blütenpflanzen sind für ihre Fortpflanzung abhängig von der Bestäubung durch Insekten. Ohne ihre Bestäubungsarbeit müsste der Mensch auf etwa ein Drittel der Nutzpflanzen in seiner Ernährung verzichten. Obst und Gemüse dürften ohne Bienen rar und dadurch immer teurer werden. Da gerade Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe für eine ausgewogene Ernährung sorgen, wäre dies für einen gesunden Speiseplan fatal. Allein diese Tatsache ist Antwort genug.


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Laubverwertung

Leuchtende Bäume in bunten Farben, die letzten warmen Tage des Jahres – der Herbst ist eine der schönsten Jahreszeiten. Wenn nur das ganze Laub am Boden nicht wäre, das viele Gartenbesitzer beinahe verzweifeln lässt. Dabei gibt es selbst in kleinen Gärten genügend Möglichkeiten, die Blätter sinnvoll zu verwenden, anstatt sie mühsam zu entsorgen.


Das Laub eignet sich bestens als Mulch für alle Pflanzen, die ihren natürlichen Lebensraum im Wald oder am Waldrand haben. Eine Mulchschicht aus Blättern entspricht Ihren Lebensbedingungen am Naturstandort und lässt sie regelrecht aufblühen. Das Laub zersetzt sich im Lauf der neuen Gartensaison und reichern den Boden mit Humus an. Auch Nutzpflanzen wie Himbeeren oder Erdbeeren stammen ursprünglich aus dem Wald und nehmen eine Laubabdeckung im Wurzelbereich dankend an.

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Trockenmauern

Vor rund 2000 Jahren brachten die Römer die Fertigkeit des Trockenmauerbaus zu uns nach Mitteleuropa. Im Laufe der Jahrhunderte haben sich Mauern dann zu interessanten von Menschenhand geschaffenen Lebensräumen entwickelt. In Weinbergen, an Friedhöfen, oder in naturnahen Gärten, auch heute noch leisten aus Natursteinen aufgeschichtete, nicht ausgefugte Mauern dem Menschen wichtige Dienste.


Doch leider sind die klassischen Trockenmauern rar geworden. Vom Menschen geschaffen, sind sie ihm auch wieder zum Opfer gefallen. Sie wurden von Betonwänden, festgemauerten Einfriedungen oder Granitstelen abgelöst - und mit den Mauern sind auch ihre Bewohner verschwunden. Dort wo es sie noch gibt, sind die Bauwerke häufig dem Zerfall überlassen und bald ist nur noch wenig von ihnen übrig. Deshalb ist es umso wichtiger neben dem Erhalt und der Pflege bestehender Mauern die Trockenmauer wieder als ein belebendes Element in unsere Gärten zurückzubringen.


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Vorbeugender Pflanzenschutz

Vorbeugen ist besser als heilen, das gilt nicht nur für Mensch und Tier, sondern auch für Pflanzen. Die Förderung von Nützlingen sowie die Vorbeugung gegen Krankheiten, Schädlinge und Verletzungen sind gute Voraussetzungen für gesunde Pflanzen.


Zur Unterstützung der Pflanzengesundheit kann gedüngt werden, allerdings ist darauf zu achten, dass man nicht überdüngt, was leicht zur Schädigung der Pflanze führen kann. Am besten benutzt man organische Dünger, wie Kompost, Hornspäne (reiner Stickstoffdünger) oder Hornmehl. Sie werden erst nach und nach von den Mikroorganismen im Boden zersetzt, wodurch den Pflanzen die Nährstoffe nach und nach und insgesamt für einen längeren Zeitraum zur Verfügung stehen. Bei der Gabe von mineralischen Düngern ist das Risiko einer Überdüngung durch Anwendungsfehler deutlich höher. Die meisten einheimischen Pflanzen kommen jedoch weitestgehend ohne Dünger zurecht Nützlinge sollten unbedingt gefördert werden, da Sie die natürlichen Feinde der Schädlinge sind.

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Wildbienen

Die Zerstörung wichtiger Lebensräume durch die industrielle Landwirtschaft sowie deren immenser Pestizideinsatz haben viele Wildbienenarten an den Rand des Aussterbens gebracht. Eine Vielzahl bedeutsamer Nutzpflanzen, darunter auch Obstgehölze wie z.B. Apfel, Birne oder Himbeere, ist auf Wildbienen als Pollenüberträger angewiesen. Etliche Vögel sind auf Wildbienen spezialisiert und sterben folglich mit ihnen aus.


Doch nicht nur für die Bestäubung selbst, sondern auch für die Qualität der Früchte ist die Artenvielfalt der Wildbienen von großer Bedeutung. Je mehr Wildbienenarten es gibt, desto häufiger wird jede einzelne Blüte angeflogen. Dadurch wird der Ertrag maßgeblich gesteigert. Honigbienen allein reichen nicht aus um den Rückgang der Wildbienen aufzufangen. Zum einen fliegen sie im Frühjahr erst bei bestimmten Temperaturen und somit deutlich später als ihre wilden Artgenossen. Zum anderen können sie viele Blüten nicht bestäuben, da sie keinen Rüssel haben wie z.B. Hummeln.

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Wildrosen

Wildrosen sind eine naturbelassene Urform der Rose und meist große Sträucher mit sehr unterschiedlichen Blüten- und Wuchsformen. Sie sind einmalblühend und sehr gut an ihren ungefüllten, fünfblättrigen Blüten zu erkennen. Die Farbenvielfalt und der herrliche Duft der Wildrosenarten machen sie für Hausgärten besonders interessant. Da alle veredelten Kulturrosen auf Wildrosen zurückgehen, haben sie auch für die Rosenzucht eine große Bedeutung.


Im Gegensatz zu anderen Rosenarten benötigen sie keinen jährlichen Rückschnitt. Ihr Pflegeaufwand ist sehr gering, da sie sogar mehrere Jahre gänzlich ohne Schnitt auskommen. Vom regelmäßigen Zurückschneiden wie z.B. bei Edelrosen ist eher abzuraten, da Wildrosen am alten, vorjährigen Holz blühen. Um eine üppige Blütenpracht entwickeln zu können, brauchen sie also ältere Triebe. Vertrocknete Äste, erfrorene Spitzen sowie altes und totes Holz können dagegen ohne Bedenken herausgeschnitten werden.

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